Stuttgart, 18. Mai 2009. Wer zu Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen Festen eingeladen wird, steht oft vor derselben Frage: Welches Geschenk wäre passend? Und wer ein solches Event selbst veranstaltet, hat noch ganz andere Sorgen: Was ist bei der Vorbereitung zu beachten, was sollte vermieden werden? Das Magazin DAHEIM in Deutschland hat für seine Juni/Juli-Ausgabe den Autor Werner Tiki Küstenmacher („Simplify your life“) exklusiv um Tipps gebeten, damit aus einem Fest ein schönes Fest wird – und welche Geschenke sich anbieten, wenn man zu Gast ist.

 

Egal, ob man Gastgeber oder Gast ist: Eine frühzeitige Vorbereitung ist wichtig. Das beginnt schon bei der Auswahl des Geschenks. Die Grundregel lautet: Auf Originalität, nicht auf den Aufwand setzen. Deshalb ist es ratsam, sich früh über die Gewohnheiten und mögliche Vorlieben oder Marotten des zu Beschenkenden zu erkundigen. Sobald solche Erkundigungen eingeholt sind, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten.

 

Junge Eltern zum Beispiel freuen sich zumeist über das Geschenk Zeit, indem man für einen Tag die Kinder hütet, damit Vater und Mutter ein wenig entlastet werden. Wo das nicht in Frage kommt, kann man Erinnerungen weitergeben – z. B. in Form einer Fotoseite im Internet, der Beschenkte erhält dann als Mitbringsel die Adresse und das Passwort.

 

Eine andere Variante aus dem Erfahrungsschatz von Werner Tiki Küstenmacher: Wenn sich der Gastgeber Rotwein wünscht, können die Gäste eine entsprechende Zahl an Flaschen mitbringen, jeweils ergänzt durch eine persönliche Geschichte. Und auch diese Möglichkeit kommt gut an: Mehrere Gäste tun sich zusammen und schenken einen Lottoschein.

 

Wer hingegen Gastgeber ist, muss sich weniger über die Geschenke als vielmehr über die Gestaltung der Feier Gedanken machen. Dabei reicht die Möglichkeit vom Brunch bis zur Themenparty, bei der man sich entsprechend verkleidet oder aber von den Gästen statt Geschenken lieber Spenden für ein Projekt erbittet. Bei der Auswahl der Gäste sollte zuvor gut bedacht werden, ob es ein reines Familienfest oder eine Party für Freunde sein soll. Oder aber der Kreis wird noch größer gewählt – inklusive Nachbarn und Vereinsfreunden.

 

Ist ein Programm beim Fest gewünscht, müssen das die Gäste zuvor wissen; gerade bei Familienfesten wie Hochzeiten hat es sich bewährt, dass dafür ein Ansprechpartner benannt wird. Ganz wichtig ist: Der Beschenkte darf während einer Rede oder einer Darbietung weder essen noch mit anderen Gästen reden – das gilt genauso als unhöflich wie der Blick auf die Uhr.

 

Je größer die Anzahl der Gäste ist, desto mehr empfiehlt es sich, die Anwesenden in lockerer Form vorzustellen. Das fördert zum einen das Kennenlernen untereinander, zum anderen erfahren die Gäste nette Anekdoten aus dem Leben oder bisherigen Wirken des Gastgebers.

 

Dazu passt, auf die Tische diverse Kinder- oder Jugendfotos des Jubilars zu stellen oder ein Gästebuch bzw. eine Leinwand parat zu haben. So können sich alle Anwesenden der Feier verewigen.

 

Zu einem gelungenen Fest gehört auch ein passender Schlusspunkt: Das kann zum Beispiel ein kleines Geschenk oder ein zusammengerollter Zettel mit einem Sinnspruch zum Abschied sein, regt Autor Küstenmacher an. Eine andere Variante: Alle Gäste müssen ihre Mail-Adresse hinterlegen und erhalten am nächsten Tag ein Erinnerungsbild von der Feier.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Zeitschrift DAHEIM in Deutschland (Ausgabe Juni/Juli) ist ab sofort am Kiosk erhältlich. DAHEIM in Deutschland ist der zweite Zeitschriftentitel von Reader’s Digest.

 

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