Stuttgart, 21. Dezember 2004. Die Menschen in Deutschland kaufen ihre
Brötchen am liebsten frisch und direkt beim Bäckermeister. Zu diesem
Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter 1000 Personen ab 14
Jahre, die das Meinungsforschungs-institut Emnid im Auftrag der Zeitschrift
Reader's Digest (Januar-Ausgabe) durchgeführt hat. Demnach beziehen 58
Prozent der Befragten ihre Brötchen meist von einem Meisterbetrieb, erst an
zweiter Stelle der Rangliste folgen Supermarkt und
Lebensmitteleinzelhandel; 20 Prozent der Menschen holen ihre Brötchen
dort. Danach folgen im gesamten Bundesgebiet die Filialen großer
Bäckereiketten, in denen elf Prozent der Befragten ihre Brötchen kaufen.
Kaum eine Rolle spielen Selbstbedienungs-Backdiscounter (vier Prozent),
Bioläden (zwei Prozent) und Tankstellen (ein Prozent). Unabhängig von der
Bezugsquelle ist es für 73 Prozent der Befragten am wichtigsten, dass die
Brötchen frisch gebacken sind.

Die Menschen in Deutschland haben auch klare Vorstellungen davon, was sie
in ihren Brötchen nicht haben möchten: 31 Prozent legen Wert darauf, dass
keine Geschmacks-verstärker verwendet werden, 27 Prozent möchten keine
Farbstoffe im Brötchen. 33 Prozent wünschen, dass die verwendeten Zutaten
frisch sind, und immerhin noch 21 Prozent finden es wichtig, dass die Zutaten für ihre Brötchen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen. 37 Prozent
der Befragten geben zudem an, dass der Preis der Brötchen für ihre
Einkaufs-entscheidung eine große Rolle spielt, in Ostdeutschland sind es
sogar 52 Prozent.

Auch beim Preis für einen ganzen Laib Brot von guter Qualität setzen die
Verbraucher in Deutschland klare Grenzen: Nur 13 Prozent sind bereit, für
500 Gramm mehr als zwei Euro auszugeben. 26 Prozent halten 1,51 bis 2,00
Euro für angemessen, 24 Prozent 1,01 bis 1,50 Euro und 21 Prozent
zwischen 0,51 und 1,00 Euro. Immerhin noch vier Prozent wollen für ein
solches Brot höchstens 0,50 Euro bezahlen. Durchweg gilt: Wer besser
verdient, ist bereit, für Qualität tiefer in die Tasche zu greifen.

Kommt also bald das Ende des Jugendwahns? Zumindest auf einer
Werteskala ist das Altern inzwischen durchaus positiv besetzt. Mit dem Altern
in Verbindung gebracht werden Lebenserfahrung (90 Prozent), Weisheit (72
Prozent) und Ausgeglichenheit (68 Prozent). Erst dahinter folgen zwei
negativ besetzte Begriffe: 67 Prozent der Befragten verbinden Altern mit
Gebrechlichkeit, 64 Prozent denken dabei an Tod.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung. Die Januar-Ausgabe von Reader's Digest ist ab
19. Dezember 2005 an zentralen Kiosken erhältlich.

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