Stuttgart, 29. März 2009. Howard Carpendale, einer der weltweit erfolgreichsten Komponisten und Schlagersänger, möchte seine zweite Heimat Deutschland nicht missen. „Wenn ich nicht hier bin, dann fehlen mir oft die deutschen Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, die Bereitschaft zu ernsten Gesprächen“, sagt der 63-Jährige in einem Interview mit dem Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe).

 

Der Künstler, der in Südafrika geboren wurde und dann lange Zeit in den USA lebte, hat einen deutschen Pass und räumt ein, dass ihn Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stark geprägt habe. Das Klischee, wonach die Deutschen „alles überperfekt haben möchten“, ärgere ihn zwar, letztendlich sei es aber zutreffend.

 

Carpendale selbst glaubt, dass er eine typisch deutsche Eigenschaft besitzt: „Ich bin ein sehr kritischer Mensch – besonders mir selbst gegenüber.“

 

Trotz seiner Verbundenheit zu Deutschland und seiner großen Erfolge im Musikgeschäft will Carpendale aber auch künftig ein zurückhaltender Mensch sein: „Ich halte Stolz für ein gefährliches Gefühl – es verführt zur Überheblichkeit.“

 

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

 

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