Stuttgart, 20. Oktober 2005. Orlando Bloom, einer der gefragtesten Schauspieler in Hollywood für Abenteuerfilme, sieht sich gleichfalls als ein Mann für komische Rollen. „Vielleicht erwartet man das nicht von mir – aber ich kann auch amüsant und etwas verschroben sein“, sagte der 28-Jährige dem Magazin Reader’s Digest (November-Ausgabe). In der romantischen Komödie „Elizabethtown“, die derzeit im Kino läuft, gibt er ein Beispiel dafür.

 

Dabei hat Bloom seit seiner Kindheit eigentlich eine Vorliebe für Abenteuergeschichten, nicht selten ist seitdem in Filmen das Schwert sein verlängerter Arm gewesen. „Ich besitze eine blühende Fantasie“, so Bloom. Schon als Kind spielte er im heimischen Garten mal Cowboy, mal Indianer, mal Pirat. „Heldenhafte Persönlichkeiten haben es mir schon immer angetan.“ Als ihm aber bewusst wurde, dass seine Figuren nicht real existierten, beschloss er Schauspieler zu werden: „Ich fühle mich wieder wie ein Kind“, zieht er dann Parallelen zu seiner Jugendzeit.

 

Beinahe wäre es mit der Schauspielkarriere und den heldenhaften Rollen aber gar nichts geworden. Mit 21 Jahren stürzte Bloom von einem Haus und brach sich das Rückgrat. Lange war unklar, ob er jemals wieder laufen könnte. Im Rückblick auf die Zeit im Krankenhaus räumt er ein, dass die Ärzte und Schwestern die wahren Helden waren. Vielleicht definiert er Heldentum deshalb heute so: „Aufrichtigkeit, Rechtschaffenheit, Klugheit, Mut und Mitgefühl.“ Der Unfall jedenfalls hat ihn trotz aller schauspielerischen Erfolge wachgerüttelt: „Mir ist klar geworden, dass ich nicht unverwundbar bin.“

 

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die November-Ausgabe von Reader’s Digest ist ab 24. Oktober 2005 an zentralen Kiosken erhältlich.

 

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