Stuttgart, 27. Februar 2005. Florian Silbereisen, der neue Stern am deutschen Unterhaltungshimmel, hat ein großes Vorbild: „Irgendwann einmal möchte ich so gut sein wie Peter Alexander“, erzählt der 23-jährige Moderator in einem Gespräch mit dem Magazin Reader's Digest (März-Ausgabe). Silbereisen gilt in der Showbranche als Talent mit großer Zukunft. Der Bayer, der ab 10. März mit dem „Frühlingsfest der Volksmusik“ bundesweit auf Tournee geht, hat stets ein klares Ziel vor Augen: „Volksmusik ist für mich kein Humba Tätärä, sondern Musik, die das Volk verbindet.“

 

Im Februar 2004 hatte Silbereisen den ARD-Dauerbrenner „Fest der Volksmusik“ von Carmen Nebel übernommen. Seitdem eilt „der Flori“, wie seine Fans und Freunde ihn nennen, von einem Erfolg zum nächsten. Nicht nur, dass er bei der Einschaltquote zeitweise Showgrößen wie Günther Jauch und Thomas Gottschalk hinter sich lässt, auch die eigene Konkurrenz ist voll des Lobes für den Shooting-Star der Volksmusikszene. „Florian ist sehr gut“, meint Altmeister Heino. Silbereisen, der in den 90er Jahren durch einen Auftritt bei Karl Moik erstmals bundesweit bekannt wurde, bleibt dennoch bescheiden. Die Briefe seiner Fans beantwortet der Entertainer wann immer möglich persönlich. Er gibt geduldig Autogramme, er schätzt den Schweinebraten aus der Küche seiner Mutter, er lässt sich sogar mit Freundin Michaela fotografieren. Mehr Einblick in sein Privatleben gewährt der Ski- und Tennisfan aber nicht: „Von Reinhold Beckmann oder Günther Jauch liest man ja auch keine Homestories.“

 

Die Begeisterung für die Volksmusik wurde bei Silbereisen schon früh geweckt. Mit fünf Jahren entdeckte er den Spaß am Akkordeonspiel, danach begleitete er seinen Vater immer wieder zu Auftritten mit den „Lustigen Almdudlern“ in Festzelte. Schon mit zehn Jahren nahm er sein erstes Album auf. Dennoch hörte er wie seine Freunde Hardrockmusik von AC/DC. Inzwischen aber schlägt sein Herz ganz für die Volksmusik. Dabei tritt er den Vorurteilen entgegen, die viele mit diesem Musikstil verbinden. „Dieses Klischeedenken muss aufhören“, fordert Silbereisen im Gespräch mit Reader's Digest, in den Liedtexten werde „keineswegs immer eine heile Welt vorgegaukelt“. Längst ist der Sonnyboy deshalb zum Vorkämpfer einer ganzen Branche geworden und sagt über seine Arbeit: „Unsere Sendung ist Unterhaltung auf höchstem Niveau.“

 

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader’s Digest ist an zentralen Kiosken erhältlich.

 

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