Stuttgart, 18. Januar 2006. Genau 50 Jahre ist es her, als Elvis Presley zum ersten Mal in den Charts auftauchte: mit „Heartbreak Hotel“ begann 1956 sein Siegeszug, auch in Deutschland. Dann ging es Schlag auf Schlag, im Laufe seiner über 20-jährigen Karriere produzierte Elvis einen Hit nach dem anderen. Von den frühen Rock ’n’ Roll-Hits „All Shook Up“, „Don’t Be Cruel“ und „Jailhouse Rock“ über Balladen wie „Love Me Tender“ und „Can’t Help Falling In Love“ bis zu den späteren souligen Hits wie „In The Ghetto“ und „Suspicious Minds“ – alleine in Europa hatte Elvis 31 Nummer-eins-Hits, weltweit wurden bis heute über eine Milliarde Tonträger verkauft. Reader’s Digest ist es gelungen, alle Hits des King of Rock ’n’ Roll in einer fantastischen Sammlung zu vereinen – fünf Stunden Elvis pur, ein Hochgenuss nicht nur für ausgemachte Elvis-Fans. Die neue Elvis-Kollektion mit insgesamt 115 Songs gibt es ab sofort direkt bei Reader’s Digest.
Obwohl es den Rock ’n’ Roll bereits vor Elvis gab und natürlich auch nach seinem Tod – der Ausnahmekünstler verkörpert diesen Stil bis heute wie kein anderer. „Der Schlüssel zum Verständnis dafür, dass Elvis zum globalen Musikphänomen wurde, liegt darin, dass er sich über bestehende musikalische Grenzen hinwegsetzte“, schreibt die Musikredaktion von Reader’s Digest im Vorwort des Booklets. „Er sang einen Rhythm&Blues-Titel so, als ob es eine Countryballade sei, er war mit hawaiianischen Liebesliedern genauso vertraut wie mit dem ursprünglichen Blues, er verband weiße und schwarze Gospelmusik. Er saugte Musik in sich auf und was er davon wieder herausbrachte, war auf faszinierende Art und Weise neu zusammengestellt – darin lag sein Genie.“
Die neue Kollektion zeigt Elvis’ ganze Bandbreite und verknüpft verschiedenste Musikrichtungen wie R&B, Rock ’n’ Roll, Pop, Country, Dance und Rockabilly.
CD 1 präsentiert unter dem Titel „All Shook Up“ die ersten großen Hits von 1954 bis 1956. Mit 19 Jahren nahm Elvis 1954 seine erste Single „That’s All Right“ auf, die Platz 3 in den USA erreichte. 1956 hatte er dann mit „Heartbreak Hotel“ seinen ersten Nummer-eins-Hit. Die Single erschien am 27. Januar 1956 in den USA und katapultierte sich nach Elvis’ erstem TV-Auftritt am 2. Februar in der Stage Show der Dorsey Borthers auf dem Sender CBS an die Spitze der amerikanischen Single Charts. Auch „Love Me Tender“ (1954), Kassenschlager und Titelsong des gleichnamigen Kinofilms (1956), „Blue Suede Shoes“ und „Don’t Be Cruel“ finden sich auf dieser CD.
CD 2 „Jailhouse Rock“ versammelt die Songs der Jahre 1957 und 1958 wie „(Let’s Have A) Party“, „Hard Headed Woman“ und „Jailhouse Rock“, der Titel zum gleichnamigen Film, der 1957 in Memphis in genau dem Kino Premiere feierte, in dem der junge Elvis einst als Platzanweiser gejobbt hatte.
„Fame and Fortune“ lautet der Titel von CD 3 mit Songs aus den Jahren 1958 bis 1962. Viele davon wurden durch Filme populär. So „Rock-A-Hula-Baby“ und „Can’t Help Falling In Love“ aus dem Film „Blue Hawaii“. 1960 dreht Elvis den weltberühmten Film „G.I. Blues“; „It’s Now Or Never“ wird über neun Millionen Mal verkauft und kletterte auch im deutschsprachigem Raum bis auf Platz 2 der Hitparade. „Fame and Fortune“ und „Stuck On You“ waren auf der ersten Single, die er nach seiner Rückkehr vom Militärdienst in Deutschland aufnahm.
CD 4 steht unter dem Motto „Viva Las Vegas“ (1963 - 1968) und präsentiert unter anderem die Titel „Kiss Me Quick“, „Guitar Man“ und „Viva Las Vegas“: Dieser Song ist nicht nur der Titel von einem der besten Elvis-Filme, sondern auch inoffizielle Hymne der Wüstenstadt.
Die fünfte und letzte CD 5 „Always On My Mind“ wartet mit Hits von 1969 bis 2003 auf, darunter die wilde Rockabilly-Nummer “Burning Love” und “In The Ghetto”, 1969 der erste Nummer-eins-Hit in Deutschland (aber bis dahin hatten es immerhin bereits 34 seiner Titel in die deutschen Top 30 geschafft). Von „A Little Less Conversation“ gibt es den Remix von DJ JXL aus dem Jahr 2002 zu hören. Und den Abschluss macht die von DJ Paul Oakenfold neu gemischte Aufnahme von „Rubberneckin’“, die in Großbritannien 2003 ein Top-3-Hit wurde.
Neu und besonders waren nicht nur seine Musik, sondern auch die Art und Weise, wie Elvis sein Publikum erreichte: erst seine Auftritte in Film und Fernsehen machten ihn zu einem weltweiten Superstar. Mit seinem legendären Konzert „Aloha From Hawaii“, das 1973 über eine Milliarde Menschen in der ganzen Welt über Satellit verfolgten, schrieb er Musikgeschichte. Die Meilensteine seiner Karriere sind nachzulesen im Booklet, das reich bebildert Elvis’ Erfolgsgeschichte erzählt und die wichtigsten Daten aus seinem Leben übersichtlich zusammenfasst.
Fazit
Die CD-Box Elvis – The Definitive Collection bietet ein Wiederhören mit den unsterblichen Songs aus den verschiedenen Phasen seiner Laufbahn, die Elvis zum „King of Rock ’n ’Roll“ gemacht haben. Die Tracks zeigen den Verlauf einer einzigartigen Karriere: von den ersten Aufnahmen in den 50er-Jahren über seine triumphalen Comeback-Hits nach dem Militärdienst in Deutschland und den Film-Hits aus den 60er-Jahren, den Klassikern der 70er bis zu den Songs, die erst posthum zu Hits wurden. Elvis ist vor mehr als einem Vierteljahrhundert gestorben, aber seine Musik lebt weiter und findet immer wieder neue Hörer.
Elvis – The Definitive Collection, 5 CD oder 5 MC, über 5 Stunden Gesamtspieldauer. Umfangreiches Booklet mit vielen Bildern. Preis 59,90 Euro inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Produktnummer: 071 991 (CD), 071 990 (MC).
Nur erhältlich direkt bei Reader’s Digest:
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Bei Interesse steht Daniel Marti, Senior Repertoire Manager und Executive Producer Music, gerne für Interviews zur Verfügung. Mit Elvis – The Collection setzt Reader’s Digest seine Porträt-Reihe mit den Größen des Pop fort. Bisher erschienen sind u.a. ABBA, Chris de Burgh und Tom Jones.
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