Stuttgart, 25. Februar 2005. Auch beim Swing steht „Made in Germany“ für international anerkannte Qualität. Auf der neuen Kollektion von Reader’s Digest trifft sich die Crème de la Crème des deutschen Swing. Sie alle glänzen durch brillante Neueinspielungen oder erlesene Archiv-Aufnahmen, die sorgfältig remastered wurden: Altmeister wie Hugo Strasser und Max Greger oder Jazz-Legenden wie Peter Herbolzheimer, Horst Jankowski – mit seiner letzten Aufnahme – und Bill Ramsey, um nur einige zu nennen. Auch Musical-Star April Hailer und die Opernsängerin Deborah Sasson sind mit swingenden Neuaufnahmen vertreten. Fans von mitreißendem Jazz und des Big-Band-Sounds kommen voll auf ihre Kosten, ebenso Liebhaber von Filmmusik, Shows und Musicals. Es darf wieder geswingt werden!
Fünf CD bzw. MC mit einer Gesamtspieldauer von über sechs Stunden präsentieren Musik für jede Stimmungslage und führen durch die facettenreiche Welt des Swing. Ihre Spannbreite macht die Sammlung einzigartig. Einmal mehr beweist Reader’s Digest seine Kompetenz auf dem Gebiet der Jazz-Sampler.
Zum Thema „Swing Made in Germany“ fallen den meisten Musikfreunden auf Anhieb zwei Namen ein: Hugo Strasser und Max Greger. Die beiden großen Bandleader und Altmeister der Tanzmusik stehen seit über einem halben Jahrhundert stellvertretend für diese Stilrichtung – und bis heute zusammen auf der Bühne. War der Jazz und Swing der 20er-Jahre noch stark amerikanischen Einflüssen verhaftet, entwickelte sich nach dem zweiten Weltkrieg eine eigene deutsche Swing-Kultur. Neben Strasser und Greger sorgten begnadete Musiker wie der Jazz-Geiger Helmut Zacharias, der Big-Band-Leader Lubo d’Orio oder der Pianist und Komponist Horst Jankowski für Swing-Begeisterung beim deutschen Publikum.
Wann swingt es überhaupt in der Musik? „Swing ist weniger eine spezielle Musikgattung als vielmehr eine Lebensform, auch über die Musik hinaus. Es geht um eine Lebenseinstellung, um Optimismus. Wie heißt es so schön? It don't mean a thing, if it ain't got that swing“, sagte Hugo Strasser vor kurzem in einem Interview. [News-Ticker.org, München, 24.01.2005]
Über 100 Titel auf fünf CD
Swing Made in Germany präsentiert neben ausgewählten Archivaufnahmen, die sorgfältig remastered wurden, zahlreiche spannende Neuaufnahmen der vergangenen Jahre:
CD 1 versammelt unter dem Titel „I Love The Swing, I Love The Blues“ zahlreiche Klassiker wie „Sweet Georgia Brown“ und „Take Five“, beides Neuaufnahmen mit Hugo Strasser und seinen Hot Five. Bill Ramsey, bekannt als Sänger von Schlager-Evergreens wie „Souvenirs, Souvenirs“, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ oder der „Zuckerpuppe“, gesteht seine Vorliebe für den Swing und hat mit der Thilo-Wolf-Bigband über ein Dutzend Standards neu eingesungen. Weitere musikalische „Leckerbissen“ auf der ersten CD sind „Samba de un caboclo“ von Peter Herbolzheimer und seinem Orchester sowie „Let’s Fall In Love“ mit Caterina Valente.
CD 2 präsentiert „Unforgettable Melodies From The Shows“: So hat das Deutsche Filmorchester Babelsberg unter der Leitung von Bernd Wefelmeyer, mit Helmut Zacharias an der Violine, „As Time Goes By“ aus „Casablanca“ eingespielt. Der Opernstar Deborah Sasson, die ehemalige Ehefrau des Tenors Peter Hoffmann, deren heimliche Liebe dem Swing und dem Musical gilt, präsentiert neue Einspielungen von amerikanischen Jazz-Standards, die im März 2003 in der Nähe von Frankfurt neu produziert wurden. Unter anderen Highlights singt sie „Moon River“, bekannt aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“.
CD 3 steht unter dem Motto „Dancing Through The Years“: Bereits der erste Song „Dirty Dog Blues“, eingespielt vom Jiggs Whigham, der schon als 17-Jähriger bei Glenn Miller Posaune spielte, reißt die Zuhörer von den Sitzen. Fetzig kommt auch der „Lambeth Walk (Charleston)“ daher, eingespielt von Ambros Seelos und seinem Orchester.
CD 4 – „In A Sentimental Mood“ – nimmt den Zuhörer mit auf eine sentimentale Reise. Das Robi Weber Quartet spielt „Sentimental Journey“. „In A Sentimental Mood“ von Duke Ellington wird präsentiert von Max Greger am Saxofon. Bibi Johns, die als 19-Jährige in den USA in Jazzclubs auftrat, dann aber als Schlagersängerin in Deutschland Karriere machte, kehrt zurück zu ihren Ursprüngen und singt „Smoke Gets In Your Eyes“ aus „Roberta“ unter Begleitung „ihres“ Pianisten Herb Schirra.
Romantisch wird es auf CD 5 („Isn’t It Romantic“): Das gleichnamige Lied aus dem Film „Love Me Tonight“ spielte Horst Jankowski am Piano. Das Besondere dieser Aufnahme: Es handelt sich um die letzte vor seinem Tod. Die Schauspielerin und Sängerin April Hailer präsentiert mit der All Swing Big Band unter der Leitung von Harald Bschorr „Over The Rainbow“ aus „The Wizard Of Oz“.
Die Broschüre, mit einem Vorwort von Bill Ramsey, beschreibt die Entwicklung des Swing in Deutschland – von den Anfängen im Berlin der Golden Twenties über die Nachkriegszeit bis heute. Die Persönlichkeiten, die entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Swing in Deutschland hatten und auf dieser Kollektion vertreten sind, werden in Kurzbiografien beschrieben. Die Broschüre enthält ein Titelregister mit allen Takes der Kollektion A bis Z.
Fazit
Das prickelnde Swing-Feeling, das die gesamte Kollektion durchzieht, lässt keinen Musikfreund kalt. Es ist kaum möglich, beim Hören nicht mit Beinen und Füßen zu wippen – auch wenn man so bei über sechs Stunden Spieldauer höchstwahrscheinlich Muskelkater bekommt. Zahlreiche namhafte Swing-Musiker geben sich ein begeisterndes Stell-dich-ein. Brillante Neueinspielungen und sorgfältig aufbereitete Archivaufnahmen belegen, dass „Made in Germany“ für Swing der internationalen Spitzenklasse steht.
Swing made in Germany, 5 CD oder 5 Doppel-MC, mehr als sechs Stunden Spieldauer, Preis 74,90 Euro (CD) bzw. 69,90 Euro (MC) inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Produktnummer: 071 869 (CD) bzw. 071 868 (MC).
Ab sofort nur erhältlich direkt bei Reader’s Digest:
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