Heike Drechsler, Leistungssportlerin: „Heimat bedeutet für mich auch Sportverein oder auch mal ein Biergarten. Heimat ist einfach das ganze Umfeld; sich nach stressiger Arbeit irgendwo wieder an einem Ort zu befinden, wo man sich erholt.“
Jörg Menno Harms, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hewlett Packard GmbH: „Heimat ist für mich Gefühl, Emotion, Erinnerung an die Gegend, in der ich aufgewachsen bin: grüne Wiesen, Mockturtlesuppe, weites Meer.“
Erwin Staudt, Präsident VfB Stuttgart: „Generell bekommt Heimat zur Zeit eine völlig neue Bedeutung, weil der Mensch eine Gegenbewegung anstrebt, die wegführt von den Auswirkungen der Globalisierung, der Internationalisierung, wieder mehr hin ins Intime, ins Eingemachte. Und so wird Heimat heute von vielen neu gesehen als ein Ort der Erdung – ein Ort, wo man einen lokalen Bezug aufbaut.“
Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart: „Wir leben in einer Zeit mit unglaublicher Veränderungsdynamik und offenen Grenzen. Und wenn man keine Heimat hat, dann ist man nicht verwurzelt und ist irgendwo Treibsand. Deshalb glaube ich, dass dieses altmodisch wirkende Wort um so wichtiger wird.“
Stefanie Hertel, Volksmusik-Star: „Heimat ist ein wunderschönes Wort. Es ist ein kleines Wort, aber ein Wort, das wahnsinnig viel aussagt und viel Bedeutung hat. Ich denke für jeden Menschen, aber ganz besonders auch für mich, denn ich stamme aus einer kleinen wunderschönen Gegend, aus dem Vogtland, und dort fühle ich mich so richtig heimatlich. Da sind meine Familie, meine Eltern, meine Geschwister. Und wenn ich da zu Besuch bin, dann macht mir meine Mama etwas richtig schönes, leckeres Vogtländisches zu Essen, z. B. unsere vogtländischen „Griegeniffte“, die grünen Klöße. Und dann kann ich nur noch sagen: Daheim ist Daheim!“
Stuttgart, 12. Juli 2006
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