Stuttgart, Juli 2003. Unser Planet Erde besteht zu 70 Prozent aus Ozeanen.
Dennoch war das Leben in den Weltmeeren bisher weniger erforscht als die
Beschaffenheit des Mondes. Mit Hilfe neuer Techniken gelang es der BBC, die
marinen Lebenswelten wie nie zuvor filmisch zu dokumentieren. In "Unser
blauer Planet" enthüllen der renommierte britische Naturwissenschaftler
Alistair Fothergill und sein Team die Geheimnisse der Ozeane - von den
Korallenriffen der Südsee bis zu den Eismeeren der Arktis. Die Serie läuft ab
Dienstag, 8. Juli in der ARD und ist als VHS oder DVD exklusiv bei Reader's
Digest erhältlich.


Die sieben Millionen Pfund teure Produktion von "Unser blauer
Planet" (Originaltitel: "Blue Planet") war noch aufwändiger als die
erfolgreiche Wissenschaftsfilmserie «Die Dinosaurier» ("Walking with
Dinosaurs"). Fünf Jahre lang filmten 20 Kamerateams weltweit an mehr als
200 Drehorten über und unter Wasser. Das Leben an Felsküsten und in
Mangrovensümpfen sind ebenso Themen der Serie wie die Korallenmeere,
die gemäßigten Meere, die Polarmeere, die Meere im Wechsel der Gezeiten,
der offene Ozean und die Tiefsee.


Die gemäßigten Meere und die Korallenmeere
Die größte Artenvielfalt gibt es in den Meeren, die in gemäßigten Klimazonen
liegen. Spektakuläre Panorama-, Zeitraffer- und Makroaufnahmen zeigen den
Kreislauf des Lebens im Wechsel der Jahreszeiten, den dramatischen
Wettstreit von Verstecken und Suchen der Jäger und ihrer Opfer.


Ein besonders fesselnder Höhepunkt der Serie ist eine Sequenz, in der eine
Schar Orcas ein Grauwalkalb jagt. Denn der Frühling in Alaska lässt auch die
Grauwale aus ihren Fortpflanzungsbieten in der Sea of Cortez ins Beringmeer
zurückkehren. Die Weibchen und ihre Kälber kommen langsamer voran und
sind deshalb verwundbarer als ihre Artgenossen. Sie werden von Orcas, den
gefährlichen Killerwalen, verfolgt, deren ungewöhnliches Verhalten selbst
Wissenschaftler, die die Dreharbeiten begleiteten, verblüfft hat.


Tauchgang in den tropischen Gewässern vor der Küste Australiens: Riesige
Korallenriffe beherbergen prächtige Papageienfische, filigrane Seenadeln,
blühende Seeanemonen. Auf den ersten Blick ein friedvolles
Unterwasserparadies, aber der Schein trügt: das Leben dort unten ist ein
einziger Kampf um die besten Plätze im Riff.


Die Tiefsee und das Eismeer
Der Lebensraum der Tiefsee ist bis heute kaum erforscht, weil die Tiefsee
eine der letzten natürlichen Grenzen für uns Menschen darstellt. Ein Taucher
erreicht eine Maximaltiefe von circa 70 Metern und auf der ganzen Welt gibt
es nur eine Handvoll Tauchboote, die tiefer als eine Meile tauchen können.
Mit einem Spezial-Unterwasserboot drang Alistair Fothergill in eine Tiefe von
bis zu 4.000 Metern vor und entdeckte dort mindestens zehn bisher nicht
bekannte Tierarten. "Es gibt regelrechte Monster dort unten, die noch viel
furchteinflößender sind als die Dinosaurier", so Fothergill. In der ewigen
Dunkelheit der Tiefsee lauern der bizarre Anglerfisch und andere
gespenstische Meeresungeheuer mit riesigen Augen und gewaltigen Mäulern
auf Beute.


An den Polarkreisen regiert der Eisbär: Nur wenige Lebewesen wie die
Kaiserpinguine, Polarfüchse oder Eisbären sind in der Lage, die extreme Kälte mit Temperaturen von unter minus 50 Grad Celsius zu überleben. Wenn die
Sommersonne das Eis durchbricht, füllt sich die See wieder mit Walen,
Walrössern, Robben und Fischen.


An den Küsten und im Wechsel der Gezeiten
An den Küsten herrscht ein permanentes Kommen und Gehen. Galapagos-
Echsen und Seevögel brüten am Ufer. Meeresschildkröten legen auf dem
Weg zu ihren Brutplätzen vor der Küste Costa Ricas Tausende von
Kilometern zurück. Faszinierend zu beobachten ist die Technik, mit der die
Delphine vor der Ostküste Südafrikas auf Sardinenjagd gehen.


Aus einer Entfernung von 230.000 Meilen zerrt die Anziehungskraft des
Mondes an der Erde und bewegt die Ozeane. Bei Ebbe flitzen Sandkrabben
über den Strand, Waschbären knacken im Watt Krebse für ihre Jungen. Der
Lebensrhythmus in den Gezeiten-Gewässern wird von Ebbe und Flut
bestimmt.


Die umfassendste Meereserkundung aller Zeiten
"Unser blauer Planet" ist ein einzigartiges Porträt des ökologischen Systems
der Weltmeere und wurde vor kurzem auf dem internationalen
Naturfilmfestival "Wildscreen" in Bristol mit drei "Goldenen Pandas"
ausgezeichnet, dem "Tierfilm-Oscar" der Naturfilmer. Die Serie überrascht mit
neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, etwa über den Blauwal und ist
herausragend wegen der einmaligen Unterwasseraufnahmen aus der
Tiefsee. Die Erforschung der letzten Grenzen unseres Planeten ist so
spannend, dass sie die ganze Familie in ihren Bann ziehen wird. Dazu trägt
auch die dramatische Filmmusik bei, die eigens von dem renommierten
Komponisten und Oscar-Preisträger Georg Fenton arrangiert wurde. Reader's
Digest hat sechs Folgen der Naturfilmserie auf drei Videos bzw. die gesamten
zehn Folgen auf drei DVDs zusammengefasst: Im Wechsel der Jahreszeiten /
Im Korallenmeer (Video 1), In der Tiefsee / Im Eismeer (Video 2), Im Banne
von Ebbe und Flut / An der Küste (Video 3).


Unser blauer Planet.
3 Videos im Schuber. Spieldauer: ca. 4 ½ Stunden, 59,90 Euro inkl. Versand,
Produktnummer: 083002.
3 DVDs im Schuber, 69,90 Euro inkl. Versand, Produktnummer: 083038.


Ab sofort nur erhältlich direkt bei Reader's Digest:
Deutschland: Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH, 70160
Stuttgart, Kundentelefon: 0180 / 56 19 981 (0,12 € / Minute).
Österreich: Reader's Digest Österreich: Verlag Das Beste Ges. m. b. H.,
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